Aldo Betschart  
 

Bruno Suter in den Schwyzer Regierungsrat!

Aufruf an die Schwyzer und Ausserschwyzer Jugend, (sowie an die übrige Wählerschaft des Kantons Schwyz)!

Ihr habt noch einmal die Möglichkeit, am kommenden 13. Juni eure wichtige Stimme sinnvoll abzugeben. Tut es bitte mit Bedacht! Und vielleicht lest ihr vorher noch das Untenstehende, das euch die Wahl sicher leichter machen wird.


Das Nachfolgende schreibt jemand, der Bruno Suter als 'Brünel’'oder 'Höllgröttler' praktisch ein Leben lang kennt. Bin Muotathaler, habe fast 28 Jahre im Thal gelebt, jetzt (38) aber auch glücklich in Zürich mit meiner herzallerliebsten Freundin und dem gemeinsamen Kind.

Ich habe von meinem Zürcher Wohnsitz aus einmal ganz genau in das bisherige/momentane Schwyzer Wahlgeschehen geschaut und möchte mich meinerseits dazu äussern – obschon mich beim Thema Politik seit jeher eine starke Ambivalenz beseelt. Politik interessiert und ekelt mich gleichzeitig.
Aber ich äussere mich, und hoffe, dir Bruno damit einen Gefallen zu tun.

Vorab noch so viel:
Wir leben in einer Welt, die permanent Kopf steht - was wir massgeblich der Unfähigkeit der Politiker zu verdanken haben.
Man schreibt das Jahr 2010. Was die Menschheit heute von der Barbarei von vor 5000 Jahren unterscheidet – man möchte sagen, die grösste Errungenschaft, die unsere Ahnen zustande gebracht haben - ist die moderne Medizin. Davon abgesehen gibt es auf menschlicher Ebene nicht viele erwähnenswerte Erfolge zu verbuchen, die uns das Leben bis heute erträglicher gemacht haben.

Politisch drehen wir uns seit tausenden von Jahren im Kreis. Doch da ist immer noch Hoffnung!

Bruno Suter von Muotathal – Der Wirt vom Restaurant ‚Höllgrotte’ wird Regierungsrat!
Ich sage: Es ist zu schaffen!
Aber nur, wenn die jungen Schwyzer Stimmbürger endlich selbst aktiv werden und am 13. Juni um ihretwillen an die Urne gehen!
Informiert euch. Besucht Bruno’s Website: brunosuter.ch, den Feldwaldwiesenblog oder schaut nach Bruno Suter auf 'Facebook'.

Die 'Flat-Tax' wäre eigentlich allein schon Grund genug, für Bruno Suter zu stimmen! Markus Schneider - markusschneider.ch - zeichnet sich für die Idee verantwortlich, nachlesbar in seinem 'Weissbuch'. Man stelle sich vor: Die Steuererklärung könnte künftig auf einfachste Weise auf einem Zettel oder einem Bierdeckel gemacht und berechnet werden, anstatt mit unnötig hohem Zeitaufwand tonnenweise Papier ausfüllen zu müssen. Utopie? Keineswegs, sage ich. Bruno möchte nicht zuletzt vereinfachen, wo die anwachsende Kompliziertheit des Beamtentums den Bürgern immer mehr Steine in den Weg legt. Er ist mehr als alle, die im Schwyzer Regierungsrat sitzen oder sich den Sitz sichern möchten, ein uneigennütziger Mensch mit gesundem Menschenverstand, und in gewisser Weise ein Erneuerer, der frischen Wind in den Mottenschrank der bestehenden politischen Lage bringen kann.

Aber noch einmal zur Person Bruno Suter:
Als jemand, der Höllgrottä-Brünel seit dreissig Jahren persönlich kennt, ihn gut kennengelernt hat, kann ich wohl mit Recht sagen: Ich weiss, wer der Mann ist und was er Tag für Tag für die Leute, seine Mitmenschen, tut. Überhaupt ist Bruno einer der uneigennützigsten, sozialsten Menschen, die mir je über den Weg gelaufen sind. Letzteres erklärt sich nur teilweise mit seinem Wirte-Beruf. Seine unverkennbare Art, wie er an andere denkt und ihnen oftmals helferisch unter die Arme greift, ist fast schon legendär. Offiziell wahrgenommen wird das im Augenblick vor allem mit seiner langjährigen Aufgabe als Stiftungsrat der auxilio venire-Stiftung, Schwyz. Die Stiftung bietet finanziell schwachen Schwyzerinnen und Schwyzern unentgeltliche Rechtshilfe an. So war und ist Bruno auch privat: Was er gut findet, unterstützt und fördert er mit aktivem Beistand. "Er ist die gute Seele des Muotathals", hat einmal der Dichter-Poet Urban Gwerder gesagt – ein Zürcher Freund von mir. Und es gäbe noch unzählige solche Titel, die man ihm über all die Jahre aus Dankbarkeit gegeben hat, eben weil er immer bei und mit den Leuten gewesen ist. Diese auffällige und genauso selten anzutreffende edle Charaktereigenschaft wird dadurch ergänzt und im Lot gehalten, indem Bruno andererseits auf weltliche Missstände hinweist, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, Missstände, auf die er als aufmerksamer und politisch interessierter Geschäftsmann und Wirt oft genug direkt von seinen Gästen hingewiesen wird. Das Volk spricht in seiner Anwesenheit tagtäglich offen über die weit verbreitete Unzufriedenheit über die momentanen politischen Verhältnisse bzw. ist eine solche Parteipolitik, ein solcher Bundesrat überhaupt noch glaubwürdig? Vertritt dieses Führungssystem noch länger die Interessen des Volkes oder arbeitet die Politik nicht je länger je mehr gegen die direkte Demokratie?...  - Das sind alles Fragen und Zweifel, die Bruno schliesslich zur (wiederholten) Regierungsrats-Kandidatur bewogen haben. Er glaubt fest daran, dass er als Regierungsrat etwas ändern kann. Und wer ihn wie ich kennt, der wird ihm alles zutrauen.

Kommen wir zur Wähler-Stimmbeteiligung.

Mich hat der Fakt einigermassen getroffen, dass bei der letzten Regierungsrats-Ersatzwahl nur gerade 35% der Stimmbürger abgestimmt haben. Wenn von den Alten, die an der Urne waren, ein Grossteil nicht für Bruno Suter gestimmt haben, so ist das angesichts von Bruno’s unkonventionellem, unbeschönigten Auftreten noch durchaus … sagen wir: nachvollziehbar. Die älteren Generationen werden ihn – sofern sie ihn nicht persönlich kennen – kaum richtig ernst genommen haben. In ihnen lebt immer noch das Vorzeige-Bild eines musterhaften, wohlartikulierten Politikers, der am besten mit Anzug und Krawatte und dem nie fehlen dürfenden Zahnpastalächeln von seinem politischen Werdegang schwärmen kann. Mindestens wünschen sich die älteren Generationen allzu gerne einen Politiker, der so und so viele Jahre studiert hat und in der Politik seine zig Stationen gemacht haben muss. - Aber was ist mit den Jungen? Von wem wünschen die jüngeren Generationen vertreten zu werden? Mit was für einer Person können die Jungen sich identifizieren?
Diese Frage muss man sich wirklich stellen. Wo sind beim ersten Wahlgang all die Jungen gewesen, frage ich mich, in denen insgeheim vielleicht ein kleiner Revoluzzer innewohnt? Wo all diejenigen, die, seit weiss ich nicht wie vielen Jahren, mit den hingenommenen und gegebenen Umständen in der Regierung hadern? Haben sie vielleicht noch nicht bemerkt und verstanden, dass Bruno bereits seit längerer Zeit etwas in Bewegung gesetzt hat, das, mit ihrer Hilfe und dem in Bruno gesetzten Vertrauen!, die verkorksten politischen Konventionen aufmischen könnte!? Ihn zu wählen wäre ein erster bedeutender Schritt in Richtung Mehr Freiheit! Und wer wünscht sich heutzutage nicht mehr Freiheit?

Worauf warten die jungen Leute noch? Es geht um ihre Zukunft, und darum, in der halb gelähmten, von Verboten lebenden Schweizer Politlandschaft ein Zeichen zu setzen.

Oder möchten die Leute vielleicht lieber einen zweiten Georg Hess, einen zweiten Lorenz Bösch in den Regierungsrat wählen?
Ein Finanzdirektor und ein Baudirektor, die ihre Sitze mitten in der Amtszeit für lukrativere Jobs im Stich lassen – das sagt wohl alles aus über die Art und Weise ihres politischen Engagements.
Wenn man mit Bruno nicht für einen Erneuerer ist, der zunächst einmal (und vor allem!) geradlinig und herzhaft das Wohl des Normalbürgers im Sinn hat, dann wird sich nach der kommenden, nächsten Wahl in der (Inner)Schweizer Politik nichts ändern. Die gleichen parteigeschädigten Leute werden – so wie bisher - ihre Sitze einnehmen, um mit denselben herkömmlichen Methoden ihre Entscheide zu fällen, die oft genug noch partei-intern für rote Köpfe sorgen. Deren Anwärter treten jeweils nach einer gescheiterten Wahl noch einmal an, sofern die Partei es erlaubt. Ein oft gehörter Ausspruch über die gängige, legitime Handlungsweise der verschiedenen Parteien, die eine neue Kandidatur eines ihrer Mitglieder nur solange zulassen, wie es für die jeweilige Partei nicht peinlich zu werden droht. Ein solches Denken und Handeln, das von den Parteien seit eh und je praktiziert wird, lässt eines unschwer erahnen: Wo ein partei-gebundener Politiker sich in erster Linie an das halten muss, was ihm von der Partei souffliert wird, kann keine reine Überzeugungsarbeit erfolgen. So gesehen wird es bei der Wahl eines solchen Politikers in den Schwyzer Regierungsrat wieder einmal niemanden geben, der Bern offen und ehrlich die Meinung (die Wahrheit) sagt, wo eine eigene volksnahe Meinung angebracht und für den Kanton und seine Bevölkerung hilfreich wäre. Man nehme aktuell das Rauchverbot als Beispiel.

So gesehen gibt es also die vorgeformten und im Quadrat denkenden Parteien mit ihren Parteimitgliedern, für die der langhaarige Bruno Suter, jovial gesagt, ein 'bunter Hund' ist. Andererseits muss man sich zurückerinnern, wie ernst er ganz plötzlich genommen wurde; als man sich seinerzeit – war es vor zwei oder vor vier Jahren? - unter den gegnerischen Parteien zusammenschloss, um Brunos Wahl und somit ‚das Schlimmste’ zu verhüten! Im gewissen Sinn war es damals eine reine Blösse, die sich die einzelnen Parteimitglieder mit der ungewöhnlichen Aktion gegen Bruno Suter gegeben haben, da sich zum ersten Mal eine gewisse Angst klar daraus erkennen liess. Man wollte verhindern, dass der Querdenker künftig im Regierungsrat ein und ausgeht und mitbestimmt! Und das nicht ohne Grund: Die unvoreingenommene 'steife Bise' aus dem Muotathal hätte ihnen mit ihrer direkten Ehrlichkeit zweifellos dieses und jenes gemütliche Kaffeekränzchen im Amt verdorben.

Der Märchler Alt-Kantonsrat Karl Fuchs.
Er hat in einem öffentlichen Brief verlautet, dass eine allfällige Wahl Suters in den Schwyzer Regierungsrat für ihn ein glatter Grund zum Auswandern wäre. Indirekt hat er Bruno sogar einen Clown genannt. Wie arrogant muss jemand sein, der so etwas über einen Mann sagt, den er noch nie im Leben persönlich getroffen hat und dessen genaue Lebens-Anschauungen er nicht im Geringsten kennt? Wie unbedacht und selbstherrlich ist dieser Karl Fuchs, dass er so etwas sagen kann, nur weil er selbst einmal ein höheres Amt bekleidet hat! Solche Äusserungen ehemaliger Politiker zeigen nur die Höhe des Rosses auf, auf dem sie während ihrer Amtszeit gesessen haben. Leute wie Karl Fuchs halten sich für etwas Besseres und machen sich (ohne dass es ihnen selbst überhaupt im Geringsten bewusst ist!) über das Volk, die Bürger lächerlich, die ihrerseits aktiv in der Politik mitreden (möchten), und das nur deshalb, weil diese so genannten ‚einfachen Bürger’ nicht denselben glänzenden Werdegang im Besetzen von politischen Ämtern vorweisen können, wie sie.
- Was ist volksfremd, wenn nicht genau das?

Zur Erinnerung:
Politik war und ist ein Machtgefüge, das, genauso wie die Kirche, einzig und allein an der Machterhaltung interessiert ist. Aus diesem komplexen Machtgefüge spalten sich, landesweit gesehen, die verschiedenen Parteien in Gruppen ab. Die einzelnen Mitglieder dieser Gruppen sind Juristen, Akademiker, kurz gesagt: Gelehrte. In jedem Fall die Sorte von Denker, die ihr grösstes geistiges Erbe, welches sie in der Politik anzuwenden gedenken, den Fussstapfen eines Vorgängers zu verdanken haben - womit sie also vorgeformt sind und seltener ungeschliffen und unvoreingenommen.

Man muss sich immer wieder darüber bewusst werden: Wir leben in einer Welt bzw. in einem Land, in welchem die Machtelite keine hart arbeitenden, einfachen Bürger aus dem Volk in den eigenen Reihen wünscht und duldet. Die Mächtigen wollen unter sich sein und ihre Macht ungestört und nach Möglichkeit weiter ausbauen. Das so genannte einfache Volk wird bewusst und gezielt von höheren Machtpositionen ferngehalten; es wird ausgeschlossen, und das, obschon die normal arbeitenden Bürger – aber ganz besonders die Kleinunternehmer – sehr oft (durch den harten Arbeits-Alltag geschult) eine gesunde politische Meinung vertreten und gerade eben wegen des alltäglichen Wettbewerbs, der auf dem immer härter werdenden Arbeitsmarkt herrscht, besser als alle mit Statistiken hantierenden Regierungsvertreter, mit gesundem und geschärftem Menschenverstand wichtige Probleme im System erkennen können und diese einzuschätzen wissen.

Also Bruno, ich wünsche dir für die anstehenden Wahlen viele Stimmen, vor allem die Stimmen der Jungen, die hoffentlich auch anno 2010 noch etwas zu sagen haben.

Herzlich ahoi – Giger’s Aldo (Betschart)                                                                                  Zürich, am 31. Mai