Aldo Betschart  
 

Bücher

 Buchcover 'Fliegender Ring', Illustration: Daniel Frick  

Fliegender Ring (2017) 

Taschenbuch, 116 Seiten. Frontcover-Illustration: Daniel Frick

 

„Seit zehn Jahren schlafe ich ausschließlich mit ein und derselben Frau, mit der ich Tisch und Bett teile und obendrein zwei Kinder habe. Was denkst du wohl, was der Grund meiner Treue ist? Schiere Dummheit? Oder weil sie mir besser gefällt als alle anderen?“

 

Mit seiner tragikomischen Erzählung des in nagender Unsicherheit darbenden Schweizer Ehemannes Binder – der nach einem Ehekrach den verloren gegangenen Trauring seiner Frau wiederbeschaffen will –, ist Aldo Betschart eine ebenso unterhaltsame wie treffende Momentaufnahme der modernen Ehe gelungen, in welcher das Patriarchat längst gelernt hat, die neue Machtstellung des Feminismus anzuerkennen.

 

Unterhaltsam, einfühlsam, witzig eine furiose Liebeserklärung an die stinknormale Ehe!

Nicole Auf der Maur, „Bote der Urschweiz“- Redaktorin, Rocksängerin, Ehefrau und Mutter.
    

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   > Buch-Rezension: Nicole Auf der Maur (11. April 2017) 

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Frontcover 'Ewig die Dummen'

 

Der Agentenroman: EWIG DIE DUMMEN (2014)

"Ein Buch nicht nur für Krimifans"
Taschenbuch, 1138 Seiten.
Illustration Buchumschlag: Dragan Nikolic u. Aldo Betschart     

 

New York, 1960. Ein arbeitsmüder Top-Spion der CIA erhofft sich durch den Diebstahl eines höchst brisanten Wettgegenstands den endgültigen Ausstieg aus dem Geheimdienst. Nicht ahnend, wie folgenschwer seine Aktion für einige Aussenstehende sein wird, begeht er den riskanten Diebstahl ...

Ewig die Dummen ist Kriminal- und Agentenroman, ein 1138 Seiten starkes Epos, das nicht zuletzt die Schattenseiten des Geheimdienstwesens ausleuchtet, wo der Zweck alle Mittel heiligt, unter anderem Betrug, Verrat und Mord. Was hier satirisch beginnt, verwandelt sich unversehens in gnadenlosen Realismus und zeitigt mit der Aufdeckung eines schier unfassbaren Komplotts ein bitterböses Erwachen.

»Mein neues Buch ist ein Kriminalroman, der sich ganz mit dem amerikanischen Geheimdienst und seinen oft fragwürdigen Aktivitäten befasst. Der Handlungsstrang erstreckt sich über einen Zeitraum von achtzig Jahren, wobei das jeweilige Zeitgeschehen eine nicht unwichtige Rolle spielt. Unter anderem beleuchte ich Leben und Karriere einzelner Geheimagenten, deren Schicksale eng miteinander verbunden sind. Nicht zuletzt geht es um ein spezielles Geheimprogramm namens "Mesmeria" und um ein gross angelegtes Komplott in dem Zusammenhang.« Aldo Betschart

 

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Rezension von Renate Röther, Vorsitzende d. Arbeitskreises Mundart, Sonneberg DE     

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Das Hörspiel "Die Vernehmung" 

Aus dem Roman EWIG DIE DUMMEN. Grossartig gesprochen von: Roswitha DostBernd RumpfNorman Matt. Dauer: 14 Min. Realisiert im Juli 2015 in Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

Grüsse aus dem Schwalbennest  
Die Seele baumeln lassen: auf der Blumeninsel Madeira! (2009)

 

Philosophischer Tatsachen-Roman, Taschenbuch, 289 Seiten.

Illustration Schwalberich: Dirk Bonsma 

»Ich würde von meinen Eindrücken auf Madeira schreiben. Ich würde von den Menschen berichten, die mir in den nächsten vier Wochen über den Weg laufen. Ich würde meine Abenteuer zu Papier bringen, und auch nicht davor zurückschrecken, meine persönlichsten Gedanken wiederzugeben. Aber das allein war noch nicht alles! Ungeheuer schlau und intelligent empfand ich meinen Einfall, das Ganze auch mal mit einer frisch von der Leber weg erzählten Kurzgeschichte anzureichern, zu ergänzen oder abzurunden – vornehmlich dann, wenn mir gar nichts Spannendes über den Weg laufen oder zustoßen sollte …«

Grüße aus dem Schwalbennest! ist ein humorvoller, philosophischer Tatsachen-Roman, entstanden während eines fünfwöchigen Aufenthalts auf der portugiesischen Insel Madeira, den Aldo Betschart im Juli und August 2008 alleine unternahm. Damit verfolgte er von Anfang an ein besonderes Ziel: fernab von allen heimischen Ablenkungen eine ‘sehr gute Schreibarbeit in dreißig Tagen’ fertigzubringen. Die Idee dazu war ihm gekommen, nachdem er nach über neun Jahren ‘immer wieder und immer noch’ an einem mehrfach umgeschriebenen Roman arbeitete. – Somit wurde das Besondere an diesem Buch eigentlich schon vor seiner Realisation deutlich vorweggenommen: Indem der geistig erschöpfte Autor eine dringend notwendige 'Romanpause' ausgerechnet dazu nutzte, mit einem vierwöchigen Schreibmarathon die Freude am spontanen Schreiben neu zu entdecken.

Mit dem vorliegenden, äußerst unverfälschten Werk, entführt ein munter philosophierender Aldo Betschart die Leserschaft mit viel Selbstironie auf die Blumeninsel im Atlantischen Ozean, wobei er nicht zuletzt Madeira (sowie der Pension Klenk bzw. dem Restaurante Klenk’s Café) mit den Erzählungen seiner von Situationskomik erfüllten Erlebnisse und Beobachtungen liebevoll ein bescheidenes Denkmal setzt. – Die Urlaubshungrigen mögen Aldo Betschart's liebgewonnenen Feriendomizil und Schwalbennest auf Madeira einen ersten visuellen Besuch abstatten: Pension und Restaurante 'Klenk's Café' (Cafe Rustico), wo der vorliegende Roman geschrieben wurde.

»Ein Buch, bei dem von der ersten bis zur letzten Seite keine Minute Langeweile aufkommt, ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte, bevor man nicht die letzte Seite gelesen hat, weil man glaubt, irgend etwas zu verpassen. Es ist unterhaltsam, witzig, selbstkritisch und stimmt auch ab und zu nachdenklich. Es hat mir sehr gut gefallen.«  Renate Röther, Madeira-Urlauberin aus Deutschland

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> Rezension Bote der Urschweiz v. 17.06.09
> Rezension v. 26.04.2009 (NLZ, Pirmin Bossart)
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Apparatus Magneticus  
Zwei ungleiche Freunde und eine ungeahnte Katastrophe (Roman-Debut, 2006)
Taschenbuch, 251 Seiten.
Illustration Buchumschlag: Dragan Nikolic

 

In Apparatus Magneticus wird von einer Erfindung erzählt, mit deren Hilfe sein Erbauer, der zum Ruhestand gezwungene Arzt und Witwer Larsson, die Konventionen sprengen will, die ihn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Untätigkeit verdammt haben. Ebenso ist es die Geschichte einer Freundschaft, die zwischen ihm und dem jüngeren Geschichtsprofessor Konrad besteht, der als verwöhnter Lebemann ganz im Geist der vorherrschenden Aristokratie aufgeht.

Einem finanziell gesicherten Dasein wirken falsches Streben, Hedonismus, Unsicherheit im Alltagsleben und nicht zuletzt das menschliche Unvermögen entgegen, künftige Ereignisse mit all ihren möglichen Folgen vorauszusehen. Die Haupt-Protagonisten Konrad und Larsson, die wegen adliger Abstammung von Geburt weg den Siegern angehören, wandern mit dem Fortlauf der Geschichte mit geradezu rührender Hilflosigkeit unaufhaltsam auf die Verliererseite. Was mit heroischer Hochstimmung beginnt, endet in einer Katastrophe. Die Leserschaft versteht auch bald weshalb, da einem der Notsituation entfremdeten Mensch – im Überdruss der feinen, luxuriösen Lebensbedingungen – beim Aufkommen unerwarteter Probleme gar nichts anderes bestimmt sein kann.

 

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> Rezension Bote der Urschweiz, 26.07.2006

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